3-Zonen-Völkerball

Bei diesem Spiel treten zwei Teams gegeneinander an und versuchen, mit Bällen Gegnerinnen und Gegner zu treffen. Wer getroffen wird, muss in eine andere (dritte) Zone wechseln und kann sich dort durch Teamarbeit wieder ins Spiel zurückkämpfen.

8–24 Pers.

Durchführung

3-Zonen-Völkerball

Eine taktische Teamvariante im Sportunterricht

  1. Spielidee
    3-Zonen-Völkerball ist eine abwechslungsreiche Variante von Völkerball. Durch die drei Zonen entsteht mehr Bewegung, mehr Taktik und mehr Zusammenarbeit im Team.
  2. Organisation
    Das Spielfeld wird in drei gleich grosse Zonen eingeteilt: eine Zone pro Team und eine neutrale Mittelzone. Die Feldgrösse kann an die Anzahl der Spieler und Spielerinnen angepasst werden, ideal sind etwa 12 x 18 Meter. Pro Team wird ein weicher Ball verwendet.
  3. Ablauf
    Zu Beginn starten alle in ihrer eigenen Zone. Ziel ist es, die Gegnerinnen und Gegner mit dem Ball abzuwerfen. Wer getroffen wird, wechselt in eine festgelegte Strafzone. Aus dieser Zone kann die Person zurück ins Spiel kommen, wenn sie einen Pass von einem Mitspieler oder einer Mitspielerin fängt oder einen Treffer auf einen Gegner erzielt.
  4. Spielregeln
    Der Ball darf nur unterhalb der Schulterhöhe geworfen werden (= Kopftreffer zählen nicht). Wer den Ball nach einem Wurf direkt fängt, bleibt im Spiel. Laufen mit dem Ball ist nicht erlaubt, es sind nur drei Schritte oder ein Stopp mit Pass möglich. Körperkontakt ist verboten.
  5. Variationsmöglichkeiten
    Das Spiel lässt sich vereinfachen, indem man nur einen Ball verwendet. Mit zwei Bällen oder einem zusätzlichen neutralen Spieler in der Mittelzone wird es anspruchsvoller. Eine weitere Variante besteht darin, dass Spieler, die vom Spielfeld genommen wurden, erst nach drei oder fünf erfolgreichen Pässen wieder ins Spiel zurückkehren dürfen.